Eine Veranstaltung des Projekts:
Jüdisches Leben und jüdische Schicksale in Iserlohn, Letmathe und Hennen
Anlässlich des Festjahres #2021JLID – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland erarbeiten Stadtarchiv und Stadtmuseum im nordrhein-westfälischen Iserlohn mit mehreren Autor*innen eine Publikation zur Geschichte des jüdischen Lebens in Iserlohn, Letmathe und Hennen, die 2022 erscheinen soll. Von Januar bis Juni 2022 führt eine Veranstaltungsreihe in die Thematik ein. Die Veranstaltungen erinnern an das jüdische Leben in Iserlohn und Umgebung und widmen sich auch der Erinnerungskultur.
Der Vortrag behandelt die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hennen vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Bis zum heutigen Tag ist sie durch die Gräber auf dem Friedhof in der Waldemey präsent, der sich heute am Rand eines Neubaugebietes befindet. Schon während des Ersten Weltkriegs war jedoch die letzte jüdische Familie aus Hennen in Großstädte weggezogen. Hennen teilt also das Schicksal vieler jüdischer Gemeinden in Westfalen. Unter den Weggezogenen gehörten die Brüder Josephson und die Familie Reifenberg zu den Prominenten, die ihre Spuren in der westfälischen und deutschen Geschichte hinterlassen haben.
Auf der Palmisse 5
58640 Iserlohn
Deutschland
Nordrhein-Westfalen