Film
Jüdische Filmtage Hamburg
Von Komödie über Doku bis Kurzfilm – die ganze Welt des jüdischen Films
Die frisch gegründeten Jüdischen Filmtage Hamburg zeichnen mit Produktionen aus Deutschland, Russland und Israel vielfältige Bilder jüdischen Lebens.

In Frankfurt und München gibt es sie bereits und auch Berlin hat welche. Nun bekommt auch Hamburg seine Jüdischen Filmtage, die nicht nur ein einmaliger Beitrag zum Gedenkjahr bleiben werden. „Das Programm ist so gut, dass wir es in den nächsten Jahren fortführen können“, sagt Felix Grassmann, Betreiber des Abaton-Kinos, wo das Festival stattfindet.

Für die erste Ausgabe, die mehrfach verschoben werden musste, sind Produktionen aus Deutschland, Russland und Israel vorgesehen. Komödien und Spielfilme wie Ein nasser Hund, Honeymood, An American Pickle, The Humorist, den Kurzfilm Masel Tov Cocktail und die Dokumentation Endlich Tacheles. Sie falten ein reiches Panorama jüdischen Lebens auf – wie der Ort, an dem sie gezeigt werden, denn das Abaton-Kino in Hamburg befindet sich in direkter Nachbarschaft zur jüdischen Gemeinde, dem Grindelviertel. Gedenktafeln und Stolpersteine rund um das Kino, der Bornstraße bis hin zur Hallerstraße, erinnern daran, dass hier einst etwa die Hälfte aller Hamburger Jüdinnen*Juden lebten.

Auf dem einstigen Bornplatz, der heute Joseph-Carlebach-Platz – nach dem Hamburger Rabbiner Joseph Carlebach – heißt, stand die größte Synagoge Norddeutschlands mit Platz für mehr als 1.000 Besucher. Das jüdische Gotteshaus von 1906 wurde im Zuge der Pogrome des 9. November 1938 verwüstet und schwer beschädigt. 1939 ließ die Stadt es abreißen. Heute erinnert nur der Grundriss des Gebäudes auf dem leeren Platz an die ehemalige Synagoge. Ende 2020 wurde der Wiederaufbau beschlossen und Mittel von Bund und Stadt in Höhe von 130 Millionen Euro freigegeben.

 

Informationen zur Veranstaltung:

Eröffnet werden die Jüdischen Filmtage mit einer Film-Matinée am Sonntag, den 8.8.2021. Diese Veranstaltung ist wegen der Corona-Beschränkungen leider nicht öffentlich.

Offizielle Grußworte: 2. Vorsitzender der JGHH, Dr. Eli Fel; Kultursenator der Stadt Hamburg Dr. Carsten Brosda; Dr. Andreas Brämer, kommissarischer Direktor des IGDJ.

Im Anschluss wird der Kurzfilm: „Masel tov Cocktail“ gezeigt.
Als Gäste sind der Autor und Regisseur des Films Arkadij Khaet sowie der Hauptdarsteller Alexander Wertmann zugegen.

Weitere infos hier
COVID-19
Der Besuch der Vorstellung ist nur mit einem offiziellen, höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test von einem Testzentrum oder dem Nachweis einer vollständigen Impfung/Genesung möglich.
Veranstaltungsdaten
Abaton-Kino
Großer Saal
Allendeplatz 3
20146 Hamburg
Deutschland
Hamburg
https://www.abaton.de/page.pl?index
Infos/Tickets:
Tickets telefonisch bestellen:
Informationen zum Veranstalter
Jüdische Gemeinde in Hamburg
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