Eine Veranstaltung des Projekts:
Jahresprogramm Rostock
Eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen, Vereinen und Personen haben ein umfangreiches, vielfältiges und spannendes Jahresprogramm für ein breites Publikum auf die Beine gestellt. Neben Rundgängen, Exkursionen, Vorträgen und Gesprächsrunden wird es auch Workshops und ein Hörsaalkino geben. Ein Blick ins Programm lohnt sich – es findet sich für jede und jeden ein spannender Programmpunkt.
Neben den immer wieder hervortretenden antijüdischen Einstellungen, die in diffamierende Vorwürfe und teilweise auch gewaltsame Übergriffe mündeten, lässt sich im Mittelalter auch ein friedliches und kooperatives, nicht selten sogar freundschaftliches Miteinander von Menschen christlichen und jüdischen Glaubens beobachten.
Der Vortrag versucht, die mittelalterliche Geschichte christlich-jüdischen Zusammenlebens nicht nur ausgehend von ihrem katastrophalen Ende in den Pogromen und Vertreibungen des Spätmittelalters zu sehen. Jenseits von Ausgrenzung und Diskriminierung geraten so Ansätze und Chancen des interkulturellen Austauschs und der Integration unterschiedlicher religiöser Gruppen in den Blick.
Referierende: Prof. Dr. Marc von der Höh und Marie Lehmann, Universität Rostock
Organisation und Durchführung: Historisches Institut, Universität Rostock in Kooperation mit dem Max-Samuel-Haus
Schillerplatz 10
18055 Rostock
Deutschland
Mecklenburg-Vorpommern