Sabine Leutheusser-Schnarren­berger

Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen 

„Ich freue mich, dass wir 2021 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland feiern. Es gibt unglaublich viel Engagement von  Bürgerinnen und Bürger und Organisationen für das lebendige jüdische Leben als unverzichtbaren Teil unserer Gesellschaft. Der Verein 321 leistet einen sehr wertvollen Beitrag dazu, dass hervorragende Projekte durchgeführt werden können. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein,  antisemitische Gewalt- und Hetztaten zu bekämpfen und Judenfeindlichkeit zu verhindern.“ 

Peter Harry Carstensen

Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus der Landesregierung Schleswig-Holstein 

„Ich wünsche mir in unserer Gesellschaft einen respektvollen Umgang mit der 1700-jährigen Geschichte der Juden in Deutschland. Ich wünsche mir eine Selbstverständlichkeit für das jüdische Leben und für die jüdische Kultur in unserem Land. Wir sollten uns nicht nur auf Spurensuche begeben, sondern auch einen Dialog mit Gegenwartsbezug führen. Lassen Sie uns das Festjahr zu einem Anlass nehmen, um das jüdische Leben als selbstverständlichen Bestandteil unserer Gesellschaft zu zeigen.“ 

Dr. Ludwig Spaenle

Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Bayern 

„Das Festjahr 2021 richtet unseren Blick auf eine sehr lange Geschichte von Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands – auf ein Miteinander mit Licht und Schatten. Die Schatten, die mit viel Leid für Menschen mosaischen Glaubens verbunden sind, gilt es weiter aufzuarbeiten, das Licht, das auch für die Zukunft Hoffnung stiftet, in unseren Blick zu rücken. Dann werden alle Menschen in Deutschland von diesem wichtigen Festjahr etwas mitnehmen können. Ich freue mich darauf.“

Dr. Hansjörg Schmutzler

Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Mecklenburg-Vorpommern

„Das Festjahr ist unsere große Chance, uns alle vertrauter mit jüdischem Leben zu machen. Wissen über jüdisches Leben gestern, heute und morgen, das ist ein wichtiger Baustein, dem leider wieder vermehrt auftretenden Antisemitismus sachlich und engagiert entgegenzuwirken.“ 

Prof. Dr. Samuel Salzborn

Ansprechpartner zu Antisemitismus, Berlin

„Allem Antisemitismus zum Trotz: Jüdisches Leben in Deutschland ist selbstbewusst und selbstverständlich. Ich hoffe, dass 2021 zum Jahr gelebter Solidarität mit Jüdinnen und Juden wird.“ 

Peter Feldmann

Oberbürgermeister Frankfurt am Main 

„Die jüdische Kultur und Identität gehören zu Frankfurt und Deutschland! Es ist deshalb ungemein wichtig, dieses Festjahr im kommenden Jahr zu begehen, um den Menschen Halt zu geben und Identität zu stiften.“ 

Dr. Franz Rainer Enste

Beauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Niedersachsen 

„Gerade in Zeiten, in denen das Denken Ewig-Gestriger immer mehr Köpfe zu erreichen scheint, ist es notwendig, immer wieder mit allem Nachdruck und großer Empathie herauszustellen, in welcher Weise jüdisches Leben unser aller Leben zu bereichern und bedeutsame kulturelle Impulse zu liefern vermag.  
In meinen Augen beinhaltet das bundesweite Projekt ‚1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ für viele Menschen die vielleicht einmalige Chance, den Reichtum und die Strahlkraft jüdischer Kultur auf vielfältige und beeindruckende Weise wahrnehmen zu können.“ 

Dieter Burgard

Beauftragter für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Rheinland-Pfalz 

„Begegnen, Mitmachen und sich informieren, dies soll im Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ im Vordergrund stehen. Freuen wir uns gemeinsam darauf“. 

Uwe Becker

Beauftragter für jüdisches Leben und den Kampf gegen den Antisemitismus, Hessen 

„1700 Jahre zeigen den enormen Beitrag jüdischen Lebens zur Entwicklung unseres Landes und ich freue mich, dass mit dem Festjahr dies in das Bewusstsein der Menschen gebracht wird, stark und selbstbewusst. Mazel tov!“ 

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin Stadt Köln 

„Das Festjahr ‚1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ wird von Köln ausgehend bundesweit begangen und gefeiert. Köln steht für Offenheit und Vielfalt und die jüdische Tradition ist in unserer Stadtgesellschaft fest verankert. Das Festjahr lebt von Begegnungen und ich bin zuversichtlich, dass es gelingt, diese zu ermöglichen. Mit den vielfältigen Veranstaltungen werden zudem deutliche Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus und Rassismus gesetzt. Ich lade alle herzlich ein, am Festjahr teilzuhaben.“